Im Mai starten wir einen neuen Lesekreis zum Thema Antifeminismus. Mit drei verschiedenen Texten, an drei Terminen.
Donnerstag 08. Mai 2025
„Echte Männer“ und ihre Sorgen – Antifeminismus und Familienpolitik der AfD von Cordelia Heß und Eike Sanders
Donnerstag 15. Mai 2025
„Wenn einem die Natur kommt – Das Identitätsversprechen im Antifeminismus“ von Tom David Uhlig und Max Rudel
Donnerstag 22. Mai 2025
Lüstern und Verkopft – Zur Affektiven Dimension Antisemitischer Feindbilder im Nationalsozialismus von Sebastian Winter
Die Veranstaltungen starten jeweils um 18 Uhr in Raum 13 an der katho Aachen und sind für alle offen!
Anmelden könnt ihr euch bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin per Mail: fuereinendedergewalt@riseup.net Natürlich könnt ihr euch auch nur für einzelne Termine anmelden, falls ihr nicht an allen drei Tagen könnt! Die Texte schicken wir euch gerne nach eurer Anmeldung. Schreibt uns!
Den Lesekreis führen wir in Kooperation mit dem Arbeitskreis Politik der katho Aachen.
Wir demonstrierten nun zum sechsten Mal zusammen am 8. März, dem feministischen Kampftag!
Mit uns waren dieses Jahr wieder 800 Menschen auf der Straße, um gegen den antifeministischen Backlasch aufzubegehren und ein gutes Leben für alle zu fordern. Gemeinsam konnten wir einen starken feministischen Ausdruck in die Öffentlichkeit tragen. Dies wurde besonders durch die zahlreichen und großartigen selbstgebastelten Schilder ermöglicht, die ihr mitgebracht habt, die lauten Parolen, die ihr gerufen habt, und die bunten Fahnen, die ihr geschwungen habt.
Wir bedanken uns bei allen Redner*innen und Sänger*innen, die bei der Auftakt-, Zwischen- und Abschlusskundgebung zu uns gesprochen und gesungen haben.
Zum Auftakt redeten wir als Bündnis über Antifeminismus als Ideologie. Eine Mitarbeiterin des Frauenhauses sprach über das Gewalthilfegesetz. Sie schilderte die Chancen, aber auch die Enttäuschungen über die verpassten Chancen trans Frauen und Frauen mit einem prekären Aufenthaltsstatus zu inkludieren. Recht auf Stadt sprach über die Verdrängung von Frauen aus dem öffentlichen Raum. Am Kugelbrunnen redete eine Aachener Schülerin über die Auswirkungen des Patriarchats auf das Leben von Kindern und Jugendlichen. Der SDS Aachen berichtete über seine Aktionen gegen Abtreibungsgegner*innen und ihren Einsatz für das Recht auf körperliche Selbstbestimmung.
Diskursiv Aachen verdeutlichte die Verbindungslinien zwischen Antifeminismus, Antisemitismus und Nationalismus. Vor dem Hauptbahnhof hörten wir das Anarchistische Kollektiv Aachen über die Notwendigkeit Kämpfe gemeinsam zu führen und feministische mit antifaschistischen Bestrebungen zu verbinden. Die feministische Gruppe AC ordnete die momentane gesetzliche Lage zum §218 ein und die verpasste Chance seiner Abschaffung. Wir hörten Stimmen aus dem Kulturbetrieb über die Situation von Frauen in der Kunst- und Kulturszene. Zum Abschluss sang ein Chor ein feministisches Lied, welches seinen Ursprung in der feministischen Bewegung in Mexiko hat.
Im Anschluss an die Demonstration fand im AZ Aachen ein Ausklang statt. Neben kühlen Getränken verköstigte uns Kochen für Alle mit leckeren Waffeln und Hairy Mary legte für uns bezaubernde Klänge auf. Wir möchten uns auch hier bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, das AZ Aachen offen zu halten.
Unser Dank gilt auch an die unermüdliche Unterstützung von 161Ohm unsere Demonstrationen und Kundgebungen mit Sound zu versorgen.
Wir freuen uns euch alle bei weiteren Veranstaltungen von uns wieder zu sehen! Nur gemeinsam können wir eine Welt erkämpfen, in der jede*r ohne Angst verschieden sein kann.
Für einen universellen Feminismus!
und nicht vergessen: Feministischer Kampftag ist jeden tag!