Demonstration zum feministischen Kampftag 2026

Solidarität ist unsere Stärke

Am 08. März gehen wir gemeinsam auf die Straße. Für feministische Kämpfe und für solidarische Verbindungen unter Frauen und Queers.

Die Liste der geführten Kämpfe ist lang. Wir erleben weltweit massive Einschnitte in Frauenrechte.

Feministische Kämpfe sind vielfältig und werden weltweit jeden Tag geführt.

Um nur einige zu nennen:

Im Iran kämpfen Frauen unter Lebensgefahr gegen ein autoritäres und frauenverachtendes Regime. In Syrien und Rojava verteidigen Frauen ihre Selbstbestimmung gegen die islamistischen Angriffe der Regierung in Zusammenarbeit mit dem IS. Jesidische Frauen kämpfen bis heute mit den Folgen des Völkermords: mit Trauma, Verlust und fehlender Gerechtigkeit – und nun erneut damit, dass Täter des IS aus der Gefangenschaft befreit werden. In den USA wehren sich Trans Frauen gegen die Angriffe der Regierung Trumps, die sie in ihrer Existenz angreift und Aktivist*innen mit dem Vorwurf der „Transgender Ideology-Inspired Violent Extremism“ mundtot macht. Auch in Deutschland kämpfen Frauen gegen Femizide und Vergewaltigungen und für das Recht auf körperliche Unversehrtheit und sichere Abtreibung. 

Die Gewalt ist nicht vorbei. Sie wirkt fort und sie geht uns alle an. 

Solidarität heißt für uns:

nicht wegzuschauen,

nicht müde zu werden,

Missstände immer wieder zu benennen,

auf die Straße zu gehen, laut zu sein, zuzuhören, Druck aufzubauen – und Kämpfe miteinander zu verbinden.

Keine von uns ist frei, solange nicht alle frei sind. Feministische Solidarität bedeutet, füreinander einzustehen – über Grenzen hinweg, gegen patriarchale, koloniale, antisemitische und religiös-fundamentalistische Gewalt.

Kommt mit uns auf die Straße.

Für Sichtbarkeit. Für Gerechtigkeit. Für internationale feministische Solidarität.

Wandle Wut, Trauer und Angst in Widerstand!

8. März // 13:00h // Frakenberger Park

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Schwestern im Streit – Warum Sisterhood feministische Solidarität stärkt und herausfordert

Sisterhood is powerful: dieser Slogan zieht sich wie ein roter Faden durch feministische Bewegungen weltweit. Die Idee der Schwesterlichkeit weckt die Hoffnung, dass Solidarität unter Frauen eine Kraft entfalten kann, mit der sich gesellschaftliche Ungleichheiten überwinden lassen. Doch was bedeutet Schwesterlichkeit eigentlich? Die Metapher der Schwester schafft Gemeinschaft und kann feministische Handlungsfähigkeit stärken. Gleichzeitig suggeriert sie Gemeinsamkeit und geteilte Erfahrungen. Für viele Feministinnen steht Sisterhood jedoch insbesondere für Gleichheit . Es stellt sich die Frage, ob die Vorstellung einer natürlichen Gleichheit im Politischen die Stärken feministischer Bewegungen, Vielfalt und Verschiedenheit untergräbt.
Der Vortrag geht diesen Spannungen nach. Er beleuchtet die historischen Wurzeln der Schwesterlichkeit, ihre unterschiedlichen Deutungen innerhalb feministischer Bewegungen und ihre Veränderungen im Laufe der Zeit. Im Fokus steht dabei auch die Gegenwart: Wie verstehen heutige Feminist*innen Schwesterlichkeit? Feministische Solidarität wird kritisch reflektiert und stellt die Frage, was sich daraus für aktuelle feministische Kämpfe lernen lässt. 

Kommt vorbei und diskutiert mit uns bei veganem Essen und kühlen Getränken. Der Vortrag findet in Kooperation mit Diskursiv im Rahmen der Schwarz-Roten Kneipe im Februar statt.

18.02.2026 // 18:30h // DGB-Haus

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